
Früherkennung
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Sind es bereits Anzeichen einer Demenz, wenn man sich Telefonnummern nicht mehr so gut merken kann? Wenn man Menschen begegnet und deren Namen einem nicht einfallen wollen? Oder wenn ein einst liebevoller Zeitgenosse zum ewig nörgelnden Grantler wird?
Es ist wichtig, sich rasch Klarheit zu verschaffen. Es gibt typische Signale für eine beginnende Demenz-Erkrankung. Die Initiative Altern In Würde im Deutschen Grünen Kreuz hat eine Checkliste zusammengestellt, die erste Hinweise geben kann. Treten gleich mehrere Signale auf, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Die Beantwortung der folgenden Fragen kann Ihnen erste Hinweise geben. Suchen Sie bei einem Verdacht einen Arzt/eine Ärztin auf.
Eine Demenz wird immer noch viel zu spät erkannt. Meist geschieht dies erst, wenn die Veränderungen nicht mehr zu verleugnen sind. Noch gibt es kein Heilmittel gegen Demenzen. Rechtzeitig erkannt, kann die Krank-
heit jedoch behandelt und damit ihr Verlauf zumindest verzögert werden.
Für die Erkrankten und ihre pflegenden Angehörigen bedeutet dies nicht nur einen zeitlichen Gewinn, sondern auch mehr Lebensqualität. Und: Demenzformen, die beispielsweise durch Medikamente (bezogen aufs Alter heißt das: Einnahme von zu vielen Medikamenten mit zu wenig bekannten Wechselwirkungen), eine Unterversorgung mit Nährstoffen oder Schilddrüsenerkrankungen bedingt sind, lassen sich in ihren Auswirkungen auf ein Minimum reduzieren (bezogen auf Medikamente heißt das: Weniger ist mehr; ideal ist eine sinnvolle Kombination, die hohe fachliche Kompetenz erfordert). Das nützt nicht nur dem Patienten, sondern auch dem Pflegenden, weil es ihn entlastet und die Lebens-
qualität verbessert.
Der erste Weg sollte immer zum Hausarzt beziehungsweise Neurologen führen. Dieser kann mit einfachen Tests feststellen, ob die Sorge vor einer Demenz begründet ist. Hier ist oft die Initiative des Angehörigen gefordert, denn der Betroffene selbst schiebt meist Gründe für seine Veränderungen vor und weicht dem Arztbesuch aus.
Initiative Altern in Würde im Deutschen Grünen Kreuz (DGK)
Universität Witten/Herdecke: Demenzkrankheit. Leitlinie für Betroffene, Angehörige und Pflegende, 2005
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Zuletzt geändert: 20.10.2008
Demenz ist der Oberbegriff für eine Vielzahl von Erkrankungen, die ihre Opfer nach und nach aller intellektuellen Fähigkeiten beraubt.
MehrIch möchte mich Ihnen vorstellen, weil ich im Jahre 2010 siebzig sein werde und dann vielleicht eine Ihrer Patientinnen bin. Da es mir dann vielleicht nicht mehr möglich ist, meine Wünsche auszudrücken, möchte ich Ihnen bereits jetzt erklären, wie ich als Langzeitpatientin behandelt werden möchte.
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