
Wege aus der Angst
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Die Behandlungen sind je nach Angststörung naturgemäß unterschiedlich. Hier wurden in den vergangenen Jahren deutliche Fortschritte erzielt.
Millionen von Menschen weltweit leiden furchtbar unter ihren Ängsten und vertrauen sich niemandem an, aus Angst, für plemplem gehalten zu werden. Das setzt oft genug einen Teufelskreis in Gang: Es ist mittlerweile bekannt, dass sich hinter vielen Ängsten ursprünglich eine nicht erkannte und nicht behandelte Depression verbirgt.
(photocase.com © dommy)
Selbst wenn ein Therapeut Spurensuche betreiben will, stößt er zunächst nicht selten auf Widerstand, da Menschen es gewohnt sind, ihren Körper wie eine Maschine zu betrachten. Der Defekt soll repariert werden, schnell und wirksam. Über die Hintergründe spricht man nicht gern – kann sich auch schwer vorstellen, was die damit zu tun haben könnten. Wenn der therapeutische Blick sich andererseits nur aufs Organische heftet, durchschaut er wenig. Deshalb gehören Angststörungen immer in die Obhut von ebenso qualifizierten wie einfühlsamen und anteilnehmenden (empathischen) sowie engagierten Fachleuten. Außerdem verschwinden sie in aller Regel nicht von allein.
Abhängig von den Ursachen, Beschwerden, Schweregraden und Patientenwünschen stehen differenzierte Ansätze zur Verfügung, die sich gegebenenfalls kombinieren lassen. Das Spektrum ist groß und umfasst Verhaltenstherapien und medikamentöse Maßnahmen ebenso wie Hypno- und Traumatherapien oder Körpertherapien (incl. Sport) und tiefenpsychologische Verfahren. Zunächst aber wird Ihnen der Facharzt ein nachvollziehbares Erklärungsmodell für Ihre Symptome geben, das Ihnen gleichzeitig das Gefühl vermittelt, „endlich“ verstanden zu werden.
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Zuletzt geändert: 20.10.2008
Die folgende Einteilung orientiert sich an der aktuellen Internationalen Klassifikation von Krankheiten ICD-10 der Weltgesundheitsorganisation und dem amerikanischen Diagnosesystem für psychische Erkrankungen DSM-IV.
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