
Wege zum Ziel
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Klar und eindeutig formulierte Ziele sind eine große Hilfe, um zu erreichen, was Sie sich vorgenommen haben. Allerdings sollten Sie sich – und andere – dabei nicht auch noch unter Druck setzen. Ein paar Tipps:
Fragen Sie sich bei der Umsetzung Ihres Vorhabens immer wieder nach dem „Warum“: „Welchen Sinn hat mein Tun? Tut es mir gut? Wofür ist es gut? Wie wirkt es auf mich und auf die Menschen in meinem Umfeld?“ Fragen Sie sich auch: „Ist das überhaupt noch mein Weg oder werde ich getrieben von den Erwartungen der Familie, des Chefs, der Firma, der Kollegen, der Öffentlichkeit…?“
Jeder Tag, an dem Sie Ihrem Ziel näherkommen, ist ein guter Tag. Ein anregender, angenehmer und die Aufmerksamkeit schulender „Begleiter“ ist das Spiel Glücksmomente: Notieren Sie jeden Abend vor dem Schlafen, was sich heute Schönes ereignet hat. Es geht vor allem um die kleinen Freuden des Alltags. Beispiele: Ein Spaziergang durch einen Park. Blühender Flieder. Ein spannendes Buch. Der Geruch von frisch gemähtem Gras. Verliebt herumalbern…
Verbissene Akribie hat noch niemandem gut getan. Das heißt vor allem in Bezug auf die Ernährungsumstellung: Kein totaler Verzicht auf bestimmte Lebensmittel, ansonsten tappen Sie früher oder später in die Nachholfalle. Ein gewisser Spielraum darf und muss sein, dann halten Sie mit viel höherer Wahrscheinlichkeit durch. Beispiel: Vereinbaren Sie mit sich selbst, in der kommenden Woche mit einer Tafel Schokolade gegen den Süßhunger auszukommen, anstatt ganz auf Süßes zu verzichten. Entscheidend ist: Setzen Sie Ihr Ziel, geben Sie Ihr Bestes um die Änderungen in den Alltag einzubauen und lassen Sie dabei los.
Das Ziel einer bewussten Entspannung ist nicht, immer entspannt zu sein, sondern die Fähigkeit zum Entspannen zu entwickeln. Das Erlernen einer Lieblingstechnik ist ein wichtiger Bestandteil eines gesundheitsbewussten, präventiven Lebensstils. Als optimal gelten 20 bis 30 Minuten täglich.
Ein- bis zweimal täglich acht bis zehn Minuten schlafen (praktizierten z.B. Napoleon und Churchill) gibt wieder Frische für drei bis vier Stunden. Die Amerikaner nennen diese Art der Entspannung Powernap.
Wichtig ist es, einen geliebten Partner, die Familie oder Freunde zur Seite zu haben, die soziale Unterstützung und Entspannung bieten, anstatt noch mehr Druck aufzubauen.
Schreiben Sie am Ende eines Tages nicht nur Glücksmomente auf, sondern auch fünf Dinge, für die Sie an diesem Tag dankbar sind. Das Reflektieren darüber beruhigt auch in trüben Momenten.
Suchen Sie immer mal wieder die Einsamkeit, um sich unbeeinflusst von den Meinungen anderer ein Stück näher zu kommen – zu dem, wer Sie sind, was Sie wollen und ob der Weg dahin noch der richtige ist. Wer sich zurückziehen will, kann dies selbstverständlich auch zu Hause. Seien Sie z.B. am Sonntag für niemanden erreichbar. Keine Gäste, kein Telefon, keine Gespräche. Tun Sie nur das, was Sie wollen und wie Sie es wollen.
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Zuletzt geändert: 20.10.2008