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Checkliste Gesundheit

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Bild zum Thema Prävention, Verhalten ändern, Checkliste Gesundheit

(photocase.com © fult)

Checkliste Gesundheit: Das Ziel vor Augen

Von der Erkenntnis „Ich soll“ bis zur Entscheidung „Ich will“ können oft Jahre vergehen. Erst wenn die Aussichten auf Erfolg gut erscheinen, da man jetzt glaubt, fähig und in der Lage zu sein, etwas zu verändern, steht dem nichts mehr im Wege. Dann kann es losgehen:

Habe ich mein Ziel klar und vollständig formuliert?

„In sechs Wochen werde ich fünfzig. Bis dahin schaffe ich es, drei Kilo abzunehmen.“

Habe ich meinen Vorsatz positiv formuliert?

„Ab morgen werde ich pünktlich Feierabend machen.“ Statt: „Ab morgen werde ich nicht mehr so lange arbeiten.“

Habe ich meinen Vorsatz aktiv formuliert?

Immer eine klare Ich-Position einnehmen: „Ich werde… dreimal in der Woche walken.“
Keine Passivform wie … mir wurde geholfen.
Keine Möglichkeitsform wie … wäre, könnte, würde etc.
Keine neutralen Aussagen wie … man, es.

Habe ich die W-Fragen beantwortet?

Wie will ich konkret mein Ziel erreichen? Beispiel: Mittags nur eine halbe Portion Fleisch essen.
Wo will ich es erreichen? ... In der Kantine.
Mit wem? … Mit meinen Kollegen.
Bis wann? … Nächsten Mittwoch.

Ist mein Ziel realistisch?

Überhöhte Ziele sind unrealistisch und daher kaum durchführbar. Beispiel:
„Ich werde dienstags und donnerstags nach dem Büro und sonntags vor dem Frühstück jeweils 45 Minuten walken.“ Statt: „Ab morgen jeden Tag eine Stunde.“

Ist mein Ziel ethisch und moralisch annehmbar?

Denken Sie darüber nach, was nach Ihrer Überzeugung dafür spricht, das Vorhaben umzusetzen. Beispiel:
„Wenn ich regelmäßig walke, werde ich mich fitter fühlen, … wird meine Haut schöner und straffer, … wird meine Stimmung besser, …werde ich schlafen wie ein Baby.“

Woran erkenne ich, dass ich mein Ziel erreicht habe?

Beispiel:
„Dass ich meinen Arbeitsalltag besser strukturiert habe, erkenne ich daran, dass ich abends einfacher abschalten kann als bisher.“

Was habe ich für mein Leben davon, wenn ich das angestrebte Ziel erreicht habe?

Beispiel:
„Wenn ich es schaffe, mir mehr zufriedene Augenblicke selbst zu schaffen, werde ich unabhängiger von äußeren Störungen sein.

Welche Folgen hat mein Ziel für meine direkte Umgebung

Beispiel:
„Wenn ich mehr im Biomarkt einkaufe, wird mein Partner etwas Zeit brauchen, bis er das akzeptiert.“

TIPP: Beschäftigen Sie sich unbedingt mit den zu erwartenden Hindernissen/Barrieren, denn die erschweren das Einbauen neuer Verhaltensweisen in den Alltag am meisten. 

TIPP: Das Ziel muss zu jeder Zeit messbar und kontrollierbar sein. Beispiel: Sie waren von drei geplanten Walking-Tagen bereits zwei Tage aktiv.

 

Quellen:

Toelstede, Bodo G.: Aus Wünschen Ziele machen – wie ich erreiche,
was ich mir vornehme. Herder, 2003
Hazard, Barbara P.: A.C.T. Aktivierendes Kompetenztraining. Neue Wege in der Gesundheitsförderung. Deutscher Studien Verlag, 1997

 

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Zuletzt geändert: 20.10.2008

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