
Stressfalle: Zehn Signale
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Zwar klagen viele über Erschöpfung, doch insgeheim denken die meisten: „Ein paar Tage Urlaub, und mir geht es wieder gut.“ Eine solche Verleugnung kann das Signal für einen drohenden Zusammenbruch sein.
Vom Büroschreibtisch ins Fitnessstudio, von dort schnell zum Elternabend und danach in die Spätvorstellung des Kinos? Das ist Freizeitstress pur. Der Druck des Jobs geht nahtlos über in ein selbst geschaffenes Zwangskorsett privater Termine, ohne Möglichkeit zum Durchatmen. Auf Dauer blockiert ein solcher Stress den Zugang zum Innersten. Es verzerren sich Wahrnehmungen und Bewertungen, Aufhörimpulse werden unterdrückt. Mit Binsenweisheiten wie „Weniger ist mehr“ geht man allenfalls ironisch um oder projiziert dadurch entstehende negative Gefühle in unbedeutende Randsituationen – und macht so „aus einer Mücke einen Elefanten“.
Schon immer haben Menschen Rituale entwickelt, um Stressgefühle kontrollieren zu können. Drei zeitgemäße Rituale sind nach Ansicht des Schweizer Psychiaters C. Buddeberg Coolness, Cleverness und Happiness: Coolness verhüllt und verdichtet Gefühle; Cleverness verleugnet Kränkungen; Happiness soll die Einsamkeit besiegen. Solche Strategien nützen letztlich wenig, wenn es schließlich in der einen oder anderen Form knallt.
TIPP: Gestehen Sie sich die Erschöpfung durch Überforderung ein und sprechen Sie mit einem Menschen Ihres Vertrauens.
Die markierten Aussagen sind auch Aussagen von Depressiven.
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1 Mind/Body Medicine Summer School, Fortbildung für Ärzte und
Therapeuten, Essen, 2006: Neurobiologie der Stressreaktion
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Zuletzt geändert: 20.10.2008
„Höher, schneller, weiter, besser“ lautet das Prinzip der Dienstleistungs-
gesellschaft. Trödler und Träumer brauchen eine ziemlich dicke Haut, wenn sie ernst genommen werden wollen.
Zwar klagen viele über Erschöpfung, doch insgeheim denken die meisten: „Ein paar Tage Urlaub, und mir geht es wieder gut.“ Eine solche Verleugnung kann das Signal für einen drohenden Zusammenbruch sein.
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