
Body-Scan
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Unsere Aufmerksamkeit ist meist von früh bis spät nach außen gerichtet – auf Arbeit, Medien, Verkehr, die Bedürfnisse anderer. Wer seinem eigenen Bedürfnis nach Rückzug von Zeit zu Zeit folgt, indem er „achtsam“ den Körper, die Atmung, Gedanken und Gefühle wahrnimmt, ohne direkt etwas beurteilen oder ändern zu wollen, kommt auf besondere Weise in Kontakt zu sich.
Im Buddhismus bedeutet Achtsam sein: Sie bringen Ruhe und Stabilität durch bewusstes Atmen in den Augenblick hinein und werten nichts. In der westlichen Wissenschaft hat sich vor allem Professor Jon Kabat-
Zinn, Molekularbiologe an der Universität Massachusetts, mit dem Prinzip beschäftigt. Er hat 1979 ein Training entwickelt, das sich auf Gesundungsprozesse bei verschiedenen (stressbedingten) Erkrankungen konzentriert, seien es Herz-Kreislauferkrankungen, Depressionen, chronische Schmerzerkrankungen, psychosomatische oder Suchtkrankheiten.
Die Methode Stressbewältigung durch Achtsamkeit wurde seither vielfach untersucht, positive Veränderungen auf alle Körpersysteme sind nachgewiesen. Der Body-Scan ist eine etwa 30 Minuten dauernde Übung, die jede Körperregion atmend und aufmerksam auf Verspannungen „abtastet“. Laut Kabat-Zinn erlangen wir so einen klareren Eindruck davon, was in und mit uns vorgeht. Schon nach kurzer Zeit regelmäßigen Übens kann sich „eine schmerz- und stressfreie Stille“ entwickeln.
Legen Sie sich bequem auf den Boden (Entspannung vorbereiten).
Beine etwas spreizen, die Füße kippen nach außen.
Arme liegen seitlich am Körper, die Hände sind entspannt und zeigen nach oben.
Kabat-Zinn, Jon: Stressbewältigung durch die Praxis der Achtsamkeit; Arbor Verlag, 1999
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Zuletzt geändert: 20.10.2008
„Höher, schneller, weiter, besser“ lautet das Prinzip der Dienstleistungs-
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Zwar klagen viele über Erschöpfung, doch insgeheim denken die meisten: „Ein paar Tage Urlaub, und mir geht es wieder gut.“ Eine solche Verleugnung kann das Signal für einen drohenden Zusammenbruch sein.
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