
Wann nicht impfen?
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Im Vergleich zu früher gibt es heute nur noch wenige Gründe nicht zu impfen. Zum einen wird die Sicherheit der Impfstoffe ständig verbessert, zum anderen weiß man heute mehr darüber, was bei Impfungen im Immunsystem abläuft.
Impfhindernisse sind Allergien gegen Bestandteile des Impfstoffs, zum Beispiel Hühnereiweiß. Die Betroffenen sollten keine Influenza- oder Gelbfieberimpfung erhalten. Bei einem angeborenen oder erworbenen Immundefekt sollte vor der Impfung mit einem Lebendimpfstoff (lebende, nur noch schwach wirkende, aber vermehrungsfähige Krankheits-
erreger) der behandelnde Arzt befragt werden. Entsprechende Impfungen sollten auch während der Schwangerschaft unterbleiben, das gilt vor allem für solche mit Lebendimpfstoffen gegen Gelbfieber, Masern, Mumps, Röteln, Varizellen.
Die Liste der „falschen Gegenanzeigen“ ist länger. Soll heißen: Häufig finden wichtige Impfungen nicht statt, weil bestimmte Umstände irrtümlicherweise als Gegenargument angeführt werden. Dazu gehören zum Beispiel:
Robert Koch-Institut: Epidemiologisches Bulletin Nr. 30, 27. Juli 2007,
S. 281
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Zuletzt geändert: 20.10.2008
In den vergangenen Jahren hat die Grippewelle in Deutschland immer erst deutlich nach der Jahreswende be-
gonnen. Mit einer Impfung im Oktober, November oder auch im Dezember bleibt genug Zeit für die schützende Spritze.
Irgendwie stehen sie immer im Schatten der Grippe, und sind doch nicht minder gefährlich: Entzündungen des Lungengewebes sind die häufigsten tödlich verlaufende Infektionskrankheiten in Europa und weltweit. In Deutschland werden bis zu 300.000 Patienten jedes Jahr ambulant und stationär behandelt.
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