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Fit aus der Badewanne

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Fit aus der Badewanne: Vier Minuten gegen verspannte Muskeln

Bewegung in angenehm warmem Wasser fällt leicht, selbst wenn die Muskeln verspannt sind: Vier Übungen, die entkrampfen und die Durchblutung fördern.

Es gibt wohl kaum ein besseres Entspannungsmittel als warmes Wasser. Oder, um Sebastian Kneipp zu zitieren: „Ich glaube, dass ich nichts anführen kann, das sicherer heilt als Wasser.“ Diese Wirkung verdanken wir nicht allein dem Wasser selbst, sondern auch dem Temperatur-
unterschied zwischen Wasser und Hautoberfläche.

Wasser ist das Medium, es vermittelt Wärme und Kälte 200-mal intensiver als Luft. Kreislauf, Stoffwechsel und Nervensystem werden auf direktem Weg angeregt. Fast jede Erkrankung kann über eines dieser Systeme positiv beeinflusst werden. Besonders gut wirkt die Wassertherapie gegen Muskelverspannungen.

Selbstverständlich können Sie nach einem anstrengenden Tag einfach nur einen duftenden Zusatz ins warme Badewasser geben, eintauchen und zehn Minuten die Augen schließen. Intensiver ist die Entspannung allerdings, wenn Sie sich vorher etwas anstrengen.

Fachleute nennen das den somatischen Tranquilizereffekt (Soma = Körper). Zu haben ist er ohne Rezept und ganz ohne negative Wirkungen. Machen Sie aus Ihrer Wanne kurzzeitig ein Aqua-Fit-Becken, achten Sie auf eine tiefe Atmung und genießen Sie die vier kleinen Übungen:

Warm up

Hände um die Knie legen und ohne Kraftaufwand vor und zurück schaukeln.
1 Minute

Entlastet die Schultern

Gerade sitzen, linken Arm anwinkeln, rechten strecken. Im Wechsel.
1 Minute

Freut fast alle Muskeln

Fußspitzen und Hände auf und ab bewegen, Schultern locker lassen.
1 Minute

Dehnt die Brustmuskeln

Hals recken, Hinterkopf halten, Schulterblätter nach hinten schieben.
1 Minute.

Danach dehnen Sie sich und lassen kaltes Wasser nachlaufen. Der Effekt ist sofort spürbar: Sie fühlen sich frisch und entlastet. Gut zu wissen: Kaltes Wasser erzeugt Wärme, keine Kälte.

 

Bild zum Thema Prävention, Bewegung, Fit aus der Badewanne (photocase.com © goldkatze)

TIPP: Zur zusätzlichen Steigerung der Durchblutung - auch im Unterhautfettgewebe und damit zur Straffung der Haut - können Sie direkt nach den Übungen eine Bürsten-
massage mit einer Noppenbürste oder einem Sisalhandschuh anschließen: Mit mäßigem bis kräftigem Druck und kreisförmigen Bewegungen wird immer in Richtung Herz gebürstet: erst den rechten Fuß, das rechte Bein, dann den linken Fuß, das linke Bein, Gesäß, Bauch, den rechten Arm, linken Arm, Brust, Rücken. Anschließend ist es wohltuend, etwa 30 Minuten zu ruhen.

TIPP: Zum perfekten Immuntraining wird Ihr privates Spa-Programm, wenn Sie es einmal pro Woche durchführen und dem Badewasser Salz aus dem Toten Meer zusetzen: Salz entgiftet und befreit den Körper ähnlich wie Saunen von Altlasten. Der Effekt wird gesteigert, wenn Sie im Badewasser einen guten Liter stilles Wasser trinken, sich danach kurz kühl bis kalt abduschen und 30 Minuten ruhen.

 

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Zuletzt geändert: 20.10.2008

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