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(photocase.com © bauerbook)
Bewegung und Sport ist der Jungbrunnen, der Ihnen dazu verhilft, besser auszusehen, sich wohler zu fühlen, leistungsfähiger und belastbarer zu sein.
Als sehr geeignet erweisen sich – für Neu- und Wiedereinsteiger gleichermaßen – immer wieder die klassischen Ausdauersportarten:
Warum eigentlich?
Sie trainieren damit im so genannten aeroben Bereich. Das heißt, dass während des gesamten Trainings ein Gleichgewicht zwischen Sauerstoffbedarf und Sauerstoffverbrauch herrscht und alle biologischen Systeme (Herz, Gefäß-, Blut- und Atmungssystem) ohne Überforderung arbeiten. Das Immunsystem wird gestärkt. Die wesentlichen Energielieferanten sind Fette und Kohlenhydrate.
Optimal ist Bewegung im Bereich der aeroben Schwelle. Das ist sozusagen die Balance zwischen Herausforderung und Können. Jetzt sind auch mehrstündige Belastungen möglich, Sie sind im „Flow“.
Starten Sie einfach mit einem täglichen flotten Spaziergang, auch der hat einen deutlich messbaren Nutzwert. Das wird Ihnen der Hausarzt eines jeden Hundehalters gern bestätigen. Bereits bei einem zusätzlichen Energieverbrauch von 1000 Kalorien pro Woche freut sich der Organismus. 1000 Kalorien sind pro Tag etwa zwei Kilometer Gehstrecke. Die Empfehlungsklassiker „Treppe statt Fahrstuhl“, „Fahrrad statt Auto“, „Nach dem Essen …1000 Schritte tun“ sind scheinbar so banal, letztlich aber so viel wert.
Wenn Sie diese ersten Schritte in Ihrem neuen „Projekt Bewegtes Leben“ erfolgreich umgesetzt haben, fangen Sie ganz locker an, die Ausdauer zu trainieren.
Im Gegensatz dazu steht der so genannte anaerobe (sauerstofflose) Energiestoffwechsel, auf den der Körper umschaltet, wenn die Belastung weiter gesteigert wird und 85 bis 100 Prozent der maximalen Leistungs-
fähigkeit erreicht. Es besteht die Gefahr, dass die biologischen Systeme mit Überforderung reagieren. Zusätzlich bilden sich Ermüdungsstoffe wie Milchsäure (Laktat) im Blut. Zuviel Laktat übersäuert die Muskulatur, das Training muss schließlich u.a. deswegen abgebrochen werden. Das Immunsystem wird geschwächt. Hauptenergiequelle sind Kohlenhydrate.
Ungeeignet in diesem Sinne sind alle Sportarten, die Muskeln oder Körperteile einseitig beanspruchen, bei denen Sie gepresst atmen, kurzzeitig zu viel Kraft aufwenden, extreme Richtungswechsel oder stoßartige Bewegungen vornehmen müssen. Dazu gehören Hoch- und Weitsprung, Ringen, Squash, Handball, Bodybuilding.
Klassische Ausdauersportarten, unterschiedliche Belastungszeiten im Minimalbereich und ihre Besonderheiten. Berücksichtigt werden Energieumsatz, Belastungsprofile und Praktikabilität.
| Ausdauersportart | Trainingsdauer/ Minuten, minimal | Besonderheiten |
| Laufen (Jogging) | 30-45 | Voraussetzung: belastungsfähiger Bewegungsapparat; richtige Lauftechnik |
| Walking, Power-Walking | 60-75 | Gelenkschonend |
| Zügiges Gehen, Wandern | 90-120 | Gute Fettverbrennung |
| Radfahren | 45-60 | Gelenkschonend |
| Rudern, Paddeln | 30-45 | Kräftigung Schulter-Armgürtel |
| Skilanglauf | 45-60 | Sehr gutes Muskeltraining |
| Schwimmen | 30-45 | Gelenkschonend |
| Inline-Skating, Schlittschuhlauf | 45-60 | Schutzkleidung sinnvoll bzw. erforderlich |
Quelle: Berufsverband Deutscher Präventologen,
Praxis der Bewegungsberatung 1, 2003
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Zuletzt geändert: 20.10.2008
Es gibt keine Funktion im Kosmos Körper, die sich durch Aktivitäten nicht verbessern ließe.
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