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Prävention

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Bild zum Thema Prävention

(photocase.com © Meisterleise)

Was ist Prävention?

Alt werden, aber jung und leistungsfähig bleiben – körperlich und mental –, wollen wir alle. Und kommen auf dem Weg dorthin nicht umhin, das „Richtige“ und weniger zu essen, uns mehr zu bewegen, gute Entspannungsstrategien zu kennen. Was nach Binsenweisheit klingt, bedeutet für viele nur Stress. Lohnt sich aber: Ein „gesunder Lebensstil“ kann den großen Volkskrankheiten – Herzinfarkt, Diabetes, Krebs – aktiv entgegenwirken und die Lebenserwartung bei guter Gesundheit deutlich verlängern.

Immer mehr Menschen nutzen gesundheitsfördernde Produkte und Dienstleistungen. Ob atmungsaktive Kleidung mit UV-Schutz, probiotischer Joghurt oder Gesundheitstourismus – längst hat der Zeitgeist traditionelle Angebote wie Check-ups und Homöopathie eingeholt. Der Trend geht klar dahin: Alles wird gesund.

Ist das Prävention? Die Antwort wird naturgemäß unterschiedlich ausfallen, da jeder Einzelne etwas anderes unter dem Begriff versteht. Grundsätzlich sind alle Maßnahmen, die Krankheit verhindern, Prävention. Der Begriff selbst kommt vom lateinischen praevenire und bedeutet „zuvorkommen“. Prävention setzt zeitlich vor dem Eintritt eines Risikos an, Therapie danach.

Durch die modernen Methoden der Prävention kann jeder den großen Volkskrankheiten aktiv entgegenwirken oder, bei bestehenden Störungen, Schlimmeres abwenden. Jede Krankheit, die nicht entsteht, ist die beste Entlastung für die Krankenversicherungen. Auch Reha-Maßnahmen sind Prävention. In diesem Sinne ist präventologisches Handeln eine Ergänzung zur Heilkunst der Medizin. Deshalb greifen vor allem Maßnahmen, die sich nicht nur auf Korrekturen durch Medikamente beschränken, nach dem Motto: Blutdruck zu hoch, Pille einwerfen.

Verhalten aktiv korrigieren

Es geht um aktive Korrekturen von Risikoverhalten im Alltag mit ganz-
heitlichen Ansätzen. Bereits kleine Veränderungen können große Wirkungen zeigen:

  • Das „Richtige“ und weniger essen,
  • sich mehr bewegen,
  • bei Belastungen entspannt bleiben,
  • gut mit sich und anderen umgehen,
  • auf ausreichenden Impfschutz achten.

Ein „gesunder Lebensstil“ kann die Lebenserwartung um elf bis zwölf - oder sogar 14 - Jahre verlängern.1,2 Verhindern lassen sich

  • 92 Prozent aller Herzinfarkte,
  • 90 Prozent aller Diabeteserkrankungen,
  • 85 Prozent aller Schmerzerkrankungen des Knochen- und
         Muskelsystems,
  • 50 Prozent aller Krebserkrankungen.3

Mehr als das Einhalten bestimmter Richtlinien

Viele Menschen erkennen allerdings erst durch bittere eigene Erfahrungen, dass gute Gesundheit mehr ist als das Einhalten bestimmter Richtlinien. Auch das Wissen um die Risiken bestimmter Handlungen genügt meist nicht. Wer das „Projekt Gesundheit“ angehen will, braucht eine Art Präventionskultur. Und Patientenkompetenz: Kompetente Patienten verstehen sich als Partner der Medizin, glauben an die Wirksamkeit der eigenen Ressourcen und entwickeln Strategien zur Selbsthilfe ergänzend zu den medizinischen Therapien. Kompetente Patienten wissen, dass sie sich selbst und die eigenen Lebensumstände steuern und gestalten können – und tun das gern.

Hier möchte Medmonitor Sie unterstützen. Ob nach einem Klinikaufenthalt oder im Anschluss an eine Rehabilitation: Auf diesen Seiten entstehen umfassende Informationen zu Maßnahmen und Strategien, die Ihnen helfen, Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden selbst zu steuern – ganzheitlich. Die Methoden wurden vielfach untersucht, sind wissenschaftlich anerkannt und in ihren positiven Auswirkungen auf alle Körpersysteme nachgewiesen. Und da alle Veränderungen im Kopf entstehen, werden auch die neuen Erkenntnisse der Gehirnforschung berücksichtigt.

 

_________________

1,2 EPIC (European Prospective Investigation into Cancer and
  Nutrition): Studie 2006, Studie 2008

3 Interhard/EPIC Studie 2004

 

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Zuletzt geändert: 20.10.2008

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