
Nur für Frauen
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(panthermedia.net © M. Pucher)
Frauen sind anders. Frauenknie auch. Also war es nur eine Frage der Zeit, bis man(n) das bei der Entwicklung von Kunstgelenken berücksichtigen würde.
Der Mann, der die Frauenknie liebte: Gleich 800 hat Dr. Mohamed Mahfouz von der Universität Tennessee computertomographisch erfasst, ausge-
wertet und damit zum ersten Mal die anatomischen Besonderheiten des weiblichen Knies dargestellt. Die Ergebnisse hat er in einem Knochenatlas mit 3-D-Vermessungen von Knochen und Gelenken 2006 einem Fach-
publikum vorgestellt.1
Ist das nicht lustig: Vor Mahfouz war niemand auf die Idee gekommen, dass es überhaupt Unterschiede zwischen Frauen- und Männerknien geben könnte. Nun hatte sich herausgestellt:
Diese neuen Erkenntnisse aus dem Bereich „Gender Medicine“ setzte anschließend ein internationales Team aus 13 Ärzten praktisch um und entwickelte ein Kunstgelenk nur für Frauen. Es bietet Operateuren neben der herkömmlichen Auswahl an kleinen Männerimplantaten eine Alter-
native, mit der sich viele individuelle Anpassungen vermeiden lassen und die einfach besser passt, besser funktioniert und sich besser anfühlt.
Verschiedene Kliniken setzen das Kunstgelenk bereits ein, aber nicht bei jeder Patientin. Es werden die anatomischen Verhältnisse sowie das Krankheitsbild individuell geprüft und dann gemeinsam mit der Patientin entschieden, welche Lösung die für sie beste ist.
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1 Mahfouz, M et al.: Analysis of variation of adult femora using
sex specific statistical atlases. Presented at: Computer Methods
in Biomechanics and Biomedical Engineering Conference 2006
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Zuletzt geändert: 20.10.2008
Meniskusverletzungen entstehen in
jedem Alter – akut bei Sportunfällen
oder langfristig durch Verschleiß.
Frauen sind anders. Frauenknie auch. Also war es nur eine Frage der Zeit, bis man(n) das bei der Entwicklung von Kunstgelenken berücksichtigen würde.