
Die gesunde Wirbelsäule
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(photocase.com © Nanduu)
Die Wirbelsäule ist das zentrale Element im Skelettsystem – nämlich die knöcherne Mitte des Körpers, die alle anderen Teile des Skeletts miteinander verbindet. Arme, Beine und das Becken sind direkt oder indirekt mit ihr verknüpft.
Schlängeln, beugen, strecken: Die menschliche Wirbelsäule ist eine faszinierende Konstruktion aus Wirbelknochen, Bandscheiben, Rückenmark und Nervenwurzeln. Ihre hohe Dynamik wird durch insgesamt 32 bis 33 Wirbelknochen in mehreren Bewegungsabschnitten ermöglicht:
ergeben jene charakteristische Krümmung, die von der Seite wie ein großes S aussieht. Die Krümmungen heißen an der Halswirbelsäule Lordose, an der Brustwirbelsäule Kyphose, an der Lendenwirbelsäule wieder Lordose.
Zwischen den Wirbelknochen befinden sich die Bandscheiben, deren Hauptaufgabe als Stoßdämpfer es ist, starke Bewegungen abzufedern und die Wirbelsäule beweglich und elastisch zu halten. Damit sie diese Funktion gut ausführen können, bestehen die Bandscheiben aus Faserknorpel mit einem gallertartigen Kern. Dieser Kern, in der Fachsprache Nucleus pulposus genannt, ist besonders wichtig, weil er den Druck, der auf den Bandscheiben liegt, gleichmäßig verteilt.
Im Innern der Wirbelsäule verläuft mit dem Rückenmark ein Bestandteil des zentralen Nervensystems (ZNS), das eine entscheidende Rolle beim Steuern und Übermitteln von Reizen – und damit auch Schmerzen – jeglicher Art spielt. Das Mark besteht aus Nervenfasern, die ähnlich den einzelnen Strängen in einem Leitungskabel zu Nervenwurzeln zusammengefasst sind. Die Nervenzellen in Rückenmark und Gehirn kommunizieren miteinander, indem sie einander elektrische Signale senden. Diese Kommunikation ist blitzschnell und effizient.
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Zuletzt geändert: 20.10.2008
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