
Stationäre Rehabilitation
| Diskutieren | Register |
Die stationäre Rehabilitation ist für Arthrosekranke wichtig, wenn es darum geht, sie wieder am Berufs- und Privatleben teilhaben zu lassen.
Aus Sicht der Rentenversicherer ist Arthrose eine ständige Heraus-
forderung, die etwa ein Viertel aller Rehabilitationen des Muskel-
Skelett-Systems ausmacht. „Die Zahl der stationären Leistungen lag in den letzten Jahren bei 60.000 pro Jahr“, so Dr. Axel Reimann, Direktor der Deutschen Rentenversicherung Bund, auf dem Welt-Rheuma-Tag 2007 im Oktober in Berlin. Hinzu komme ein wachsender Anteil ganztägig ambulanter Maßnahmen.
Für stationäre wie für ambulante Leistungen zur Rehabilitation steht ein differenziertes Netz von Einrichtungen zur Verfügung, zum Beispiel spezielle orthopädische/rheumatologische Kliniken, die stets inter-
disziplinär arbeiten, um ein bestmögliches Behandlungsergebnis und die größtmögliche Heilungschance zu erreichen.
In aller Regel wird ein multimodales Therapiekonzept angewandt, das heißt, es werden verschiedene therapeutische Möglichkeiten miteinander verbunden. Dies sind vor allem
sowie gegebenenfalls Maßnahmen aus der Orthopädietechnik.
Eine Überleitung zur weiteren ambulanten Behandlung kann sinnvoll sein, wenn die Reha-Ziele noch nicht erreicht sind. Die Rentenversicherer haben für Arthrosekranke spezielle Nachsorgekonzepte entwickelt, zum Beispiel die „Intensivierte Rehabilitationsnachsorge“ IRENA.
____________________
1 Verband Deutscher Rentenversicherungsträger,
Reha-Kommission: Abschlussberichte – Band III, Arbeitsbereich
„Rehabilitationskonzepte“, Teilband 1: „Krankheiten des
Skeletts, der Muskeln und des Bindegewebes“
Zurück zu "Arthrosen" | Nach oben
Zuletzt geändert: 20.10.2008
Sind es bereits Anzeichen einer Arthrose, wenn man nach längerem Sitzen mit einem stechenden Schmerz im Kniegelenk aufsteht? Oder wenn während des Trainings die Schulter-
gelenke knirschen?
Wer rastet, rostet: Dieses Motto gilt bei Arthrosen besonders, da wirkliche Heilung nicht in Sicht ist.
Mehr