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Hoffnungsträger

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Bild zum Thema Gynäkologie und Geburtshilfe, Stammzellen aus Narbelschnurblut, Hoffnungsträger

Hoffnungsträger: Blutjung und hochpotent

Der Mensch altert – und mit ihm seine Körperzellen. Nach einer bestimmten Anzahl von Zellteilungen vermehren sie sich nicht mehr und es kommt zum unvermeidlichen Zelltod. Da Stammzellen sich praktisch unbegrenzt vermehren können, ruht die Hoffnung der Medizin auf den adulten Stammzellen.

Nabelschnurblut gewinnt in diesem Zusammenhang seit etwa 20 Jahren zunehmend an Bedeutung. Noch ist zwar Knochenmark die am häufigsten genutzte Stammzellquelle, allerdings findet hier international ein Wandel statt – zum einen aufgrund der besonderen Eigenschaften von Nabelschnurblut beziehungsweise der daraus stammenden Zellen, zum anderen wegen der unkomplizierten und risikolosen Gewinnung.

Unbelastet und entwicklungsfreudig

  • Nabelschnurblut-Stammzellen sind jung und dadurch unbelastet und entwicklungsfreudig.
  • Eigene Stammzellen sind „maßgeschneidert“ und werden vom eigenen Körper optimal angenommen.
  • Nabelschnurblut lässt sich einfach gewinnen: Nach der Entbindung wird Blut aus jenem Teil der Nabelschnur entnommen, der noch mit der Plazenta verbunden ist. Mutter und Kind spüren nichts davon.
  • Das komplette Blut (Vollblut) wird binnen 24 Stunden in flüssigem Stickstoff bei minus 196 Grad Celsius eingefroren und steht ab sofort ein Leben lang für den Erkrankungsfall zur Verfügung – entweder dem Kind selbst (autologe Stammzellbehandlung) oder einem schwer kranken fremden Empfänger (allogene Stammzellbehandlung). Denn die Gewebemerkmale der Nabelschnurblut-Stammzellen können bei entsprechender Eignung gleichzeitig in ein internationales Spendenregister eingestellt werden, sofern die Eltern es an eine öffentliche Blutbank gespendet oder sich für ein Kombinationsmodell entschieden haben (siehe hierzu auch Aufbewahrung).
Bild zum Thema Gynäkologie und Geburtshilfe, Stammzellen aus Narbelschnurblut, Labor

 

Je jünger Stammzellen sind, desto größer sind ihre Fähigkeiten zur Reparatur menschlicher Zellen. Entsprechend können sie für vielfältige medizinische Zwecke genutzt werden. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit, dass man seine Stammzellen in jungen Jahren für eine Behandlung benötigt, geringer als in fortgeschrittenem Alter: Für über 60-Jährige ist sie rund fünfzigmal höher als für Kleinkinder.

 

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Zuletzt geändert: 20.10.2008

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finden Sie bei der größten privaten Nabelschnurblutbank Deutschlands, VITA 34. Das Unternehmen wurde 1997 von Ärzten in Leipzig gegründet, es beschäftigt sich mit der Gewinnung, Aufbereitung und Langzeitkonser-
vierung von Stammzellen aus Nabelschnurblut.

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